Status Quo

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Biographie

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  • 1962, London, Großbritannien (The Spectres)
  • 1967, Veröffentlichungen als Traffic Jam
  • 1968, Umbenennung in Status Quo

  • Erstes Line-Up:
     
     
  • Francis Rossi (Gitarre, Vocals)
  • Rick Parfitt (Gitarre)
  • Alan Lancaster (Bass, Vocals)
  • Roy Lynes (Keyboards)
  • John Coghlan (Drums)

  • Letztes Line-Up:
     
     
  • Francis Rossi (Vocals, Gitarre)
  • Rick Parfitt (Vocals, Gitarre)
  • Rhino Edwards (Bass, Vocals)
  • Andrew Bown (Keyboards, Harmonica, Vocals)
  • Matthew Letley (Drums)
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    Um Status Quo zu charakterisieren, müsste man eine Reihe von Merkmalen aufzählen, die ihnen im Vergleich zu anderen Pop Gruppen fehlen: Sie verzichten auf elektronische Experimente und lassen sich nicht auf psychedelische Eskapaden ein. Sie packen keine  revolutionären Thesen in ihre Musik und überbringen auch keine Guru- Botschaften. Kurz, Status Quo passen sich keiner Mode an, sondern entwickeln kontinuierlich ihren eigenen Stil. Status Quo musste lange und zäh um Anerkennung und Erfolg kämpfen. Seit ihrer Gründung - 1963 - vergingen fünf Jahre, bis die Gruppe mit >> Pictures of Matchstick Men << ihren ersten großen Hit landete, und sie brauchte weitere fünf Jahre bis sie sich den Ruf einer internationale Top-Formation erworben hatte. Im selben Jahr, als der Mersey - Beat von Liverpool aus seinen Siegeszug antrat, begann auch die Story von Status Quo. Damals taten sich vier Teens aus dem Lononer Süden zusammen und nannten sich The Spectres. Es waren Francis Rossi, Alan Lancaster, Roy Lynes und John Coghlan. Anfangs spielten sie auf Partys und Schulfesten, dann vagabundierten sie durch triste Pups und Clubs. Sie kopierten Songs der Beatles und der Rolling Stones, bis ein Produzent auf sie aufmerksam wurde und es riskierte, zwei ihrer Titel, >>Hurdy Gurdy Man<< und >>We Ain 't Got Nothing<< auf Platte zu pressen. Beide Singles zusammen wurden nur 5000mal verkauft. Nach diesem Fehlschlag beschlossen Francis Rossi und seine Freunde, ihre Auftritte spektakulärer zu gestalten. Sie nannten sich in Traffic Jam um. Von Weihnachten 1965 bis Mitte 1967 entstanden drei Singles , die keinen nennenswerten Erfolg hatten >>Almost But Quite There<< wurden wegen des anzüglichen Textes von der BBC boykottiert und hatten somit von vornherein keine Chanze, in die Hitlisten zu kommen. Im September 1967 sahen sich  Traffic Jam gezwungen , abermals ihren Namen zu ändern. Schuld daran war Stevie Winwood, der nach seiner Trennung von der Spencer Davie Group eine neue Formation gründete und sie Traffic nannte. Um Verwechslungen zu vermeiden, tauften sich Traffic Jam in Status Quo um, und dabei blieb es bis Heute. 1967 kam auch mit Rick Parfitt ein fünfter Mann in die Gruppe, und damit war die Besatzung der Status Quo für die nächsten  Jahre komplett: Francis Rossi ( Guitar, Vocals ) ,  Alan Lancaster ( Bass ), Rick Parfitt ( Guitar ), Roy Lynes ( Piano ), John Coghlan  ( Drums ).  Ende 1967 schrieb  Bandleader Francis Rossi den Titel >> Pictures of Matchstick Men <<. Der Song platzierte sich auf Anhieb in den internationalen Gharts, erreichte im Februar 1968 Platz sieben in den britischen Hitlisten und machte die bislang erfolglose Band plötzlich weltweit bekannt. Die Single wurde zweimillionenmal verkauft.>> Pictures of Matchstick Men << blieb keine Eintagsfliege. 1968 gelangen Status Quo noch drei weitere Hits:  >> Are You Growing Tired of My Love <<, >> Black Veils of Melancholy <<    und >> Ice In The Sun  <<. 1969 war für die Gruppe das Jahr der musikalischen Stagnation. Der plötzliche Höhenflug und die zahlreichen Konzertverpflichtungen hatten an ihrer Substanz gezehrt. Es dauerte einige Zeit, bis die fünf wieder zu sich selbst und zu neuen Ideen fanden. In den drei Jahren von 1969 bis 1972 schien es, als habe sich Status Quo vollends ins Studio zurückgezogen. Bis 1972 entstanden drei Alben, auf denen die Gruppe das ganze Spektrum ihres musikalischen Könnens entfaltete: >> Status Quo-tations <<, >> Dog of Two Head << und >>>> Ma Kelly 's Greasy Spoon <<. Insgeheim bereiteten Status Quo zielstrebig ihr Comeback als Live-Gruppe vor. Daran änderte sich auch nichts, als Pianist Roy Lynes im Frühjahr 1971 die Band verließ. Sein Ausscheiden rief keine personelle Krise hervor, sondern bewirkte eher das Gegenteil. Die vier schlossen sich menschlich enger zusammen und entwickelten einen Teamgeist, der in der Pop- Szene eines gleichen sucht. Francis Rossi drückt das fabelhafte Verständnis innerhalb der Gruppe so aus: >>Wir begonnen unsere musikalische Laufbahn im Alter von zwölf Jahren und brachten den harten Weg mit vielen Entbehrungen gemeinsam hinter uns. Dieser Umstand hat unserer Gruppe das nötige Selbstvertrauen und gegenseitiges Verständnis gebracht. Wir glaubten und glauben an unsere Musik und an uns. Wer diesen Glauben nicht besitzt, der wird es nie schaffen. Die Hartnäckigkeit und kompromisslose Haltung, mit der die Quo ihre zweite Karriere ansteuerte, zahlte sich bald aus. 1972 unternahmen sie eine ausgedehnte Tournee durch zahlreiche Städte in Großbritannien, ihr Repertoire enthielt neben früheren Hit eine Reihe von neuen Songs, die das Quartett so hinreißend explosiv und aggressiv spielten, dass sich die britischen Fans wieder in die wildeste Zeit des Rock'n Roll versetzt fühlten. Das Powerplay von drei Gitarren plus Gruppengesang und John Coghlans elementarer Drumming - Rhythmus das war ein relativ einfaches, aber wirksames Rezept, um eine Atmosphäre von  >> good vibrations << zu schaffen. Die Mundpropaganda der Fans und das positive Echo der Musikpresse verschafften den Quo innerhalb eines Jahres de Ruf, eine der besten Live Gruppen auf den Inseln zu sein. Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Ende 1972 kletterte die Quo-Single >>Paper Planes<< in die Spitzengruppe der britischen Charts. Im Frühjahr 1973 brachte sie die LP >> Piledriver << heraus, von der nach kurzer Zeit über 100 000 Stück verkauft wurden. Im Sommer des selben Jahres unternahmen sie zusammen mit den   >> Savoy Brown << eine überaus erfolgreiche Gastspielreise quer durch die USA und Australien. Danach erschien ihr neues Album >> The Best Of Status Quo <<. Diese Auslese LP enthält auch den Titel>> Mean Girl << , der im Mai 1973 der  Sprung in die Top - Twenty der anglo - amerikanischen Hitlisten schaffte. Als sie im Herbst 1973 erneut zu einer ausgedehnten England Tournee aufbrachten, waren ihnen ausverkaufte Konzertsäle von vornherein sicher. das tenommierte Londoner Rainbow Theater, in dem die Quo am 12 Oktober 1973 auftraten, mußte wegen der phänomenalen Kartennachfrage gar ein Sonderkonzert für den nächsten Tag ansetzen. Resultat dieser Tour: ein neues Album mit dem Titel >> Hello <<. Es konnte nicht ausbleiben, daß Status Quo bei dem alljährlichen Pop Poll des >> Melody Maker << zu einer der populärsten Gruppen gewählt wurde. Sie placierten sich unter den ersten 10 in der Rubrik >> Beste Show <<. Und >> Disc << eine der führenden englisch - sprachigen Musikzeitschriften, widmete ihnen sogar die Titelseite der September Ausgabe. Auf  eine Interview-Frage, worin die Gruppe das Geheimnis ihres Erfolges sehe, antwortete Bandleaser Francis Rossi schlicht ,, Wir versuchen immer , auf dem Boden der Realität zu bleiben. Bis Heute ist uns diese Devise gut bekommen".
    Status Quo bedeutet soviel wie gegenwärtiger bzw, unveränderter Zustand. Als Bandleader Francis Rossi und seine Freunde diesen Gruppennamen wählten, wollten sie damit die Absicht ausdrücken, Konzept, Stil und personelle Besetzung konsequent beizubehalten. Tatsächlich haben sich die Quo nie einer Modeströmung angepasst, sondern im Laufe der Jahre ihren eigenen unverkennbaren Hard-Rock-Sound ausgearbeitet. Zum anderen können sich Status Quo wie nur wenige Gruppen der Pop-Geschichte rühmen, dass sie seit über einem Jahrzehnt zusammenspielen, ohne ihre Besatzung wesentlich geändert zu haben. Im Grunde ist der Aufstieg von Status Quo die Geschichte von vier, zeitweise fünf Selfmade - Musikern, die ganz unten anfingen und trotz aller hinternissen oben ankamen.


                                              


    Status Quo

    * Status Quo haben bisher insgesamt 112 Millionen Platten weltweit verkauft.

    * Quo haben 55 britische Hit-Singles aufgenommen - mehr als jede andere Band. 22 davon schafften es in die Top Ten. Der erste Hit war "Pictures Of Matchstick Men", der im Januar 1968 Platz 7 der Charts erreichte.

    * Francis Rossi und Rick Parfitt sind die einzigen noch originalen Mitglieder im gegenwärtigen Quo Line-Up. Der Keyboarder Andrew Bown schloss sich 1976 der Band an, John "Rhino" Edwards (Bass) kam 1986 dazu und Matt Letley (Drums) schließlich im Mai 2000.

    * Quo traten mehr als 110 Mal im Rahmen der BBC-Show "Top Of The Pops" auf - öfter als jede andere Gruppe.

    * Quo waren insgesamt siebeneinhalb Jahre (413 Wochen) in den britischen Charts. Das sicherte ihnen bisher Platz 11.

    * Quo brachten mehr Hit-Alben (31) in die britischen Album-Charts als jede andere Band - abgesehen von den Rolling Stones.

    * Quos 1990er "Rockin' All Over The Years"-Album verkaufte allein in Großbritannien mehr als 1,1 Millionen Exemplare und wurde mit Dreifach-Platin ausgezeichnet. Das Album hielt sich mehr als sechs Monate in den britischen Album-Charts, davon zehn Wochen in den Top Ten. Die weltweiten Verkäufe belaufen sich auf mehr als sieben Millionen Exemplare.

    * 1981 gehörten Quo zu den ersten Künstlern, die mit dem begehrten Silver Clef Award geehrt wurden, der jährlich von dem "Nordoff Robbins Music Therapy Trust" für außerordentliche Leistungen für die britische Musik verliehen wird.

    * 1982 wurde Status Quo die erste zeitgenössische Band, die vor der königlichen Familie spielte, als sie auf der ausverkauften Wohltätigkeitsveranstaltung von HRH Prince Charles bei NEC in Birmingham auftraten. Der gesamte Erlös ging an den "Prince's Trust" - der ersten großen Veranstaltung, die zur Aufbringung eines Hilfsfonds für Wohltätigkeitszwecke stattfand.

    * 1985 eröffneten Quo die Live Aid-Veranstaltung mit dem Song, der zur Hymne dieses Ereignisses geworden ist: "Rockin' All Over The World".

    * 1986 spielten Quo drei Major-Shows in verschiedenen Ländern innerhalb von 24 Stunden. Die Band nutzte diverse private Flugzeuge und Schiffe und schaffte es so, in Knebworth (U.K.), der Schweiz und Dänemark zu spielen.

    * 1988 spielten Quo eine Rekord brechende Serie von 14 ausverkauften Shows vor über 300.000 Leuten im riesigen "Olympic Stadium" in Moskau.

    * Quos 25-jähriges Jubiläum 1990 im "Butlin's" in Minehead wurde das Medienereignis des Jahres. Mehr als 300 Presse-, Radio- und Fernseh-Leute aus allen Teilen der Welt schlossen sich den anderen Besuchern an, um diese ganz spezielle Quo-Show in "Butlin's Ballroom" mitzuerleben.

    * Auf Quos Nummer 1-Single zu ihrem 25-jährigen Jubiläum, "The Anniversary Waltz" (1990), ließ die Band Auszüge aus insgesamt 16 Rock'n'Roll Song-Klassikern miteinander verschmelzen. Deren Original-Versionen sich zusammengenommen 292 Wochen in den britischen Single-Charts hielten.

    * 1990 waren Quo auch auf der riesigen Knebworth-Wohltätigkeitsveranstaltung mit von der Partie. Die Fernseh-Übertragung erreichte mehr als 200 Millionen Menschen weltweit; das Ereignis spielte mehr als £ 6 Millionen für den Music Therapy Trust ein.

    * Am 21. September 1991 kamen Quo in das "Guinness Buch der Rekorde". Sie hatten es geschafft, ihr ambitioniertestes Projekt überhaupt in die Realität umzusetzen: Vier britische Shows innerhalb von 11 Stunden und 11 Minuten. Dieses "Rock 'Til You Drop"-Ereignis präsentierte Quo bei ausverkauften Gigs in der Sheffield Arena, Glasgow SE&CC, Birmingham NEC und in der Wembley Arena.

    * "Rock 'Til You Drop" spielte insgesamt £ 2.000.000 für Kinder ein. Das Marathon-Ereignis musste ein Jahr lang vorbereitet und organisiert werden und benötigte vier Bühnen, 60 Trommeln, 200 Verstärker, 62 Gitarren, 165 Becken, 12 Meilen Kabel, 50 Kameras, 2.000.000 Watt, 25.000 Scheinwerfer, 250 Crew-Mitarbeiter, 8 Hubschrauber, 5 Jets, 20 Limousinen und 16 Polizei-Eskorten.

    * 1991 gab es Quo's Rick Parfitt und Francis Rossi plötzlich doppelt - in Madame Tussauds "Rock Circus"-Wachsmuseum enthüllten sie Wachsfiguren von sich selbst, die sich jetzt in der "Rock Legends Hall Of Fame"- Ausstellung befinden..

    * Ebenfalls 1991 wurden Quo mit dem begehrtesten Award der britischen Musikszene ausgezeichnet, als sie in der Kategorie "Outstanding Contribution To The Britisch Music Industry" den Brit Award erhielten. Quo nahmen den Award entgegen, rissen sich dann plötzlich ihre Dinner-Anzüge vom Leib und standen in Jeans und T-Shirts da, die sie darunter trugen. Die populärste britische Tageszeitung "The Sun" beschrieb dieses Ereignis als das "Highlight der gesamten Show".

    * Etwas später im Jahr 1991 doppelten Quo sozusagen ihre Award-Jahres-Party, da ihnen HSH Prince Albert Of Monaco in Monte Carlo den World Music Award in der Kategorie "Outstanding Contribution To The Rock Industry" überreichte.

    * Ganz im Geiste dieser beiden Awards machten Quo weiter - für die Insassen des Londoner Pentonville-Gefängnisses führten Francis Rossi und Rick Parfitt einen Musik-Workshop durch.

    * Im Sommer 1991 spielten Quo als co-Headliner zusammen mit Rod Stewart die größte britische Stadion-Tour des Jahres mit insgesamt 8 ausverkauften Shows. Mehr als 260.000 Fans sahen die Konzerte beim Celtic FC in Glasgow, Manchester United FC, Gateshead Stadium in Newcastle, Ipswich Town FC und im Wembley Stadium.

    * Im August 1992 waren Quo die Headliner der "Radio One 25th Anniversary Celebrations" vor 125.000 Zuschauern bei der Party In The Park im Sutton Park in Birmingham.

    * Im Oktober 1992 spielten Quo beim berühmten Last Tattoo in Berlin vor u.a. HM Queen Elizabeth.

    * Mehr als 25.000 waren dabei, als Francis Rossi und Rick Parfitt bei den jährlichen "Blackpool Illuminations" im September 1993 den Lichtschalter umlegten. Das war die größte Zuschauermenge seit Jayne Mansfield 1959 den Schalter betätigte.

    * Francis Rossi und Rick Parfitt ermöglichten die ungewöhnliche Kombination feiner chinesischer Kunst und Rock-Musik, indem sie der Firma Royal Doulton erlaubten, eine "Limited Edition" von Bechern mit ihrem Gesichtern zu fertigen. Es war das erste Mal, dass die berühmte chinesische Firma nach den Beatles (und 20 Jahre später) solche Kleinode von lebenden Musikern herstellte.

    * Im März 1994 spielten Quo außer der Reihe ein spezielles Konzert "By Appointment" in der Londoner "Royal Albert Hall", um für The Princess Trust und "Capital Radio's" Help A London Child-Aufruf Geld einzuspielen. Mehr als £ 70.000 kamen durch das Konzert zusammen, bei dem auch HRH The Prince Of Wales zuschaute.

    * Ebenfalls 1994 produzierten Quo die Single "Come On You Reds" für die Manchester United Football Squad. Die Single - eine neue Version von Quos '88er Top 5-Hit "Burning Bridges" - blieb zwei Wochen lang die Nummer 1 und erreichte Gold-Status.

    * Weiterhin im Jahr 1994 trafen Status Quo mit der legendären amerikanischen Band The Beach Boys zusammen, um die "The Farewell Party" in Berlin gemeinsam als co-Headliner zu bestreiten. Eine riesige "Open Air"-Veranstaltung mit ca. 300.000 Zuschauern - veranstaltet von den Alliierten Streitkräften Groß Britanniens, der USA und Frankreichs zu den Feierlichkeiten des Truppenrückzugs aus Berlin.

    * Dieses Zusammentreffen führte dazu, dass die beiden Bands ihr Können vereinten und eine neue Version des Beach Boys-'60er-Klassikers "Fun Fun Fun" einspielten. Quo nahmen ihren Teil in Surrey, England, auf, bevor sie ihre Tapes dann nach Amerika schickten, wo die Beach Boys ihre Gesangs-Spuren in diversen Studios und Hotel-Räumen einsangen, während sie auf Tour waren. Diese Aufnahmen markierten zusätzlich die Sensation, dass Brian Wilson - nach 25 Jahren - wieder zusammen mit der Band aufnahm.

    * Dieser Song ist auf dem Status Quo-Album "Don't Stop" enthalten, das zum 30-jährigen Jubiläum erschienen ist (Februar 1996). Das Album präsentierte Quos Versionen klassischer, zeitgenössischer Hits, die im Original von anderen Künstlern stammen. Das Album, das die britischen Album-Charts auf Platz 2 in der ersten Veröffentlichungs-Woche enterte, beinhaltete auch eine Zusammenarbeit mit Queens Brian May ("Raining In My Heart") und Steeleye Spans Maddy Prior ("All Around My Hat").

    * In ihrer 35-jährigen Geschichte haben Quo schätzungsweise 5500 Live-Shows vor einer Gesamt-Zuschauerzahl von ca. 24 Millionen Leuten gespielt. Dabei reiste die Band ca. 4 Millionen Meilen und war ungefähr 22 Jahre lang nicht zu Hause.

    * Quos ebenso unglaublichen wie rastlosen Gig-Verpflichtungen wurden dann jäh gestoppt, als Rick Parfitt am 1. Mai 1997 ins Krankenhaus eingeliefert wurde und dort eine vierfache Herz-By-Pass-Operation über sich ergehen lassen musste. Parfitt wurde operiert kaum eine Woche nachdem Quo von einer anstrengenden Welttour zurückgekommen waren - auf der die Formation eine lange Reihe von Shows in Japan, Australien, den USA und dem Mittleren Osten in weniger als fünf Wochen gespielt hatte.Das Resultat der Operation war, dass Quo 20 Festival-Dates in Europa absagen mussten. Nach einer dreimonatigen Erholungsphase war die Band dann aber wieder zurück bei ihrer Live-Arbeit und absolvierte einen gigantischen Open-Air-Gig beim Norwich FC am 2. August.

    * Die gesamte Status Quo-Geschichte kann in "Just For The Record - The Autobiographie Of Status Quo" von Francis Rossi und Rick Parfitt nachgelesen werden, wie sie sie Cindy Blake und Roger Kasper erzählt haben (Bantam Press / Transworld).

    * 1997 erschien "Whatever You Want - The Very Best Of Status Quo", eine Doppel-CD mit über 40 Hit-Klassikern.

    * Im März 1999 kam das Quo-Album "Under The Influence" heraus. Nachdem Quo 1998 vor ca. 2 Millionen Fans gespielt hatten, promotete die Band das neue Album im typischen Quo-Stil. Das heißt, sie spielten 10 U.K. Club-Gigs vor kaum mehr als ein paar Hundert Leuten pro Abend. Die Clubs wurden nach einer Ausschreibung in "The Sun" ausgewählt, zu der mehr als 10.000 Bewerbungen eingingen. Nach den U.K.-Dates folgten einige ähnliche Gigs in Holland und Deutschland.

    * Im Juni 1999 spielten Quo zwei gigantische Shows im olympischen Stadion in Seoul, Korea, und München, Deutschland, innerhalb zweier Tage im Rahmen der Michael Jackson & Friends Wohltätigkeitsveranstaltung als Hilfe für die Kinder im Kososvo.

    * Im April 2000 erschien das nächste Quo-Album "Famous In The Last Century" - auf dem die Quo-Mannen ihre einzigartigen Interpretationen von 16 "All-Time-Classics" Rock'n'Roll-Songs präsentierten, die im letzten Jahrhundert Furore gemacht hatten. Das "ultimate boogie party album of the new millennium" markierte dann auch direkt das 31. Hit-Album der Band - eine Anzahl, die nur noch von den Rolling Stones "geschlagen" wird. Die Album-Veröffentlichung fiel zeitgleich mit einer BBC TV-Dokumentation zusammen, die die 35-jährige, ebenso unglaubliche wie außerordentliche Geschichte der Band würdigte.

    * Quo starteten dann 2000 erneut eine Australien-Tour, in deren Rahmen sie "ihre" Version des "Orient-Express" präsentierten - anders gesagt: den "Grand South Pacific Express". Diese prachtvolle Zug-Reise führte die 250 Medien-Vertreter und Fans zu einem der ältesten Bahnhöfe Australiens - Grandchester - tief im Outback, wo Quo ihren Gig auf einem Zug-Tieflader spielten. Bei einer Außentemperatur von über 30° Celsius.

    * Im April 2001 waren Status Quo dann die ersten "Außenseiter", die in ein Big Brother-Haus durften, als sie einen Gig für 8 "Haus-Insassen" im Rahmen der norwegischen Version des Fernseh-Dauerbrenners spielten.

    * Quos nächstes Album mit brandneuem Material nach über drei Jahren, "Heavy Traffic", wurde dann am 23. September 2002 veröffentlicht. Den Start des Albums zelebrierten Quo mit einem einzigartigen Gig auf einem der berühmtesten Flugzeugträger der Welt, der HMS Ark Royal. Zeitgleich mit dieser Veröffentlichung erschien im U.K. auf dem Sender C4 eine neue "Warts 'N All"-TV-Dokumentation über das "On The Road"-Leben der Band, produziert von und unter der Regie des Award-ausgezeichneten Filmemachers Jane Treays.

    * Quos erste Single aus dem Album "Jam Side Down" enterte die UK Top Twenty auf Platz 17, ein Erfolg, der Status Quo zur ersten Band überhaupt machte, die es schaffte, fünf Dekaden lang Top 20-Hits abzuliefern.

    * 2003 spielten Quo ihre ersten Gigs in Süd-Amerika, als sie durch Brasilien und Mexiko tourten. Im Laufe des Jahres spielten Quo insgesamt mehr als 100 Shows, denn sie tourten auch noch durch Europa, Australien, die USA und Kanada. Im Sommer 2003 spielten Quo zusätzlich noch einige "Open Air"-Shows - mal auf irgendwelchen Ackern, mal in herrschaftlichen Schlossparks, und schließlich auch auf der Formel 1 "After Race"-Party beim britischen Grand Prix.

    * Im Oktober 2003 veröffentlichte das "Classic Rock"-Magazin eine Status Quo gewidmete 148-seitige Sonderausgabe, in der sich auch u.a. Metallicas Lars Ulrich, HRH The Prince Of Wales und Bruce Jones (der Les Battersby in der Fernseh-Serie "Coronation Street") zu Wort meldeten.

    * Status Quos brandneues Album "RIFFS" wird am 17. November erscheinen. Das TV beworbene 15-Track-Album enthält einige neue Versionen von Quos größten Hits sowie weitere Songs mit klassischen Riffs im unverwechselbaren Status Quo-Stil.


    *
    Im Oktober 2004 kam das neue Album "XS all areas - Greatest Hits" sowie die gleichnamige DVD in Deutschland raus. Auch in OKtober startete die "XS all areas"-Tour "Special guest war Paul Camilleri", in Karlsruhe und Halle spielten zusätzlich noch Manfred Mann's Earthband.


    * Im September 2005 ist das neue Status Quo Album "The Party ain't over yet" herrausgekommen. 13 neue Lieder sind auf dieser CD The Party Ain't Over Yet zu hören. Das Album ist wieder von Mike Paxman produziert worden. CD Nr. SANCD389.

    * Im Jahr 2006 traten Status Quo daher weiter auf. Ein Höhepunkt war eine gemeinsame Tournee mit Deep Purple durch Australien (?Double Trouble Tour?). Das Konzert im National Exhibition Centre in Birmingham am 21. Mai 2006 wurde für die Veröffentlichung auf DVD aufgezeichnet und erschien im Herbst 2006 unter dem Titel Just Doin' It.

    * In September 2007 erschien ein neues Studioalbum mit dem Titel In Search of the Fourth Chord (dt.: Auf der Suche nach dem vierten Akkord). Mit diesem Titel greift die Band in ironischer Weise das gängige Vorurteil auf, dass Status Quo lediglich drei Akkorde beherrschen. Zu diesem Zweck wurde ein eigenes Plattenlabel mit dem Namen "Fourth Chord Records" gegründet. In Kontinentaleuropa (ohne Frankreich) erscheint das Album hingegen bei Edel, während die Veröffentlichung in Frankreich (bereits Ende August) auf XIII Bis Records erfolgte.Für die Aufnahmen, die im April 2007 begannen, wurde erneut Produzent Pip Williams verpflichtet, der mit Rockin' All Over the World, Whatever You Want, In the Army Now und Don't Stop einige der größten Erfolge der Band betreute. Im Herbst 2007 wurde das Album mit einer weiteren Tournee auch live vorgestellt.

    * November 2008 earBOOK Status Quo - Pictures 40 Years Of Hits Eine große Anzahl an internationalen Musikern und Schauspieler haben sich an der mit dem earBOOK verbundenen Cahity - Aktion " The Prince's Trust" beteiligt. Bekanntheiten wie Brian Wilson, Alice Cooper,Fiona Phillips, der Liverpool FC, natürlich Status Quo selbst und viele weitere haben es sich zur Aufgabe genommen, ihre eigene individuelle Version eines der zahlreichen Schallplatten- und CD- Cover von Status Quo künstlerisch zu gestalten. Der Erlös dieser außergewöhlichen Gemälde kommt einem guten Zweck zu Gute.

    * Im Frühjahr 2009 sollen die Aufnahmen für ein Filmprojekt (Arbeitstitel: „Care Factor Zero“) beginnen. Der ursprünglich angestrebte Drehbeginn im Frühjahr 2008 konnte aufgrund von Tourneeverpflichtungen nicht gehalten werden.


    * Januar 2010 OBE - Order of British Empire. Rick Parfitt und Francis Rossi werden mit dem OBE - Order of British Empire ausgezeichnet. Das Duo hat auch dazu beigetragen, zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen im Laufe der Jahre, einschließlich des Prince's Trust, die Herzstiftung und Nordoff-Robbins Music Therapy.


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